Die Pyrenäen und das Lleidaner Land sind Orte, die eine große Vielfalt bieten. Zusammen bilden sie ein kleines Naturparadies für Naturfreunde und in diesem Fall für Vogelbeobachter. Wenige Orte wie dieser können den Besuchern eine so große Artenvielfalt auf wenig mehr als zweihundert Kilometern bieten.
Im Steppengebiet im Süden können Spießflughühner, Zwergtrappen und mit etwas Geduld und Hingabe Sandflughühner beobachtet werden; aber auch in sehr interessanten Feuchtgebieten wie dem Aiguabarreig (Zusammenfluss) von Segre und Cinca, wo sich im Frühling ein bedeutendes Brutgebiet von unterschiedlichen Ardeics bildet; oder in der Region Utxesa, in der das ganze Jahr über ganz einfach die Rohrweihe beobachtet werden kann.
Im Mittelgebirge im Montsec sind bereits die großen Greifvögel wie der Steinadler oder der Bartgeiermund zu sehen und etwas weiter im Norden in Boumort ist die Wiedereinführung des Mönchsgeiers im Gange. Um jedoch den Schwarzspecht oder das Alpenschneehuhn beobachten zu können, muss man bis in die Pyrenäen gehen.
Um sich an diesen Arten und noch vielen in ihrer natürlichen Umgebung zu erfreuen, bieten sich dem Naturfreund zahlreiche interessante Routen zur Vogelbeobachtung.
Die Route durch das Tal der Geier
Ornithologischer Lehrpfad am see Estany d’Ivars i Vila-Sana
Route der Adler
Route der Bartgeier
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