SEE ESTANY D’IVARS I VILA-SANA, VOM TRAUM ZUR WIRKLICHKEIT
Der See Estany d'Ivars i Vila-sana (El Pla d’Urgell – Lleidaner Land) war bis zu seiner Trockenlegung im Jahr 1951 eines der wichtigsten Feuchtgebiete im Inland von Katalonien. Der See, der in der Erinnerung des Volks noch sehr lebendig ist, hat mit dem hier durchgeführten Projekt zur Wiederherstellung und ökologischen Aufbereitung großen Erfolg gehabt.
Seit dem Beginn der Überflutung im Jahr 2005 weist der See bereits eine vollständig umgewandelte Landschaft mit bedeutender biologischer Vielfalt auf. Seine Ausmaße sind beachtlich: 126 ha Wasserfläche mit einem Umfang von nahezu 6 km, eine maximale Breite von 8 m, eine Länge von 2200 mund eine durchschnittliche Tiefe von 1,9 m..
Gegenwärtig kommt das Wasser aus dem Kanal von Urgell und entspricht derselben Menge, die bis vor kurzer Zeit zur Feldwirtschaft in dieser Region benutzt wurde. Ursprünglich war der See abflusslos und trocknete im Sommer fast nicht aus. Durch das Wasser aus dem Kanal wurde er zu einem großen Feuchtgebiet.
Aus dem vogelkundlicher Sicht hat sich der See Estany d’Ivars i Vila-sana zu einemder bedeutendsten Feuchtgebiete Kataloniens für die Vogelbeobachtung gewandelt. Hervorzuheben ist besonders die Vielfalt der hier vorkommenden Arten: mehr als 210 über das ganze Jahr als Jahresvögel, Sommergäste, Wintergäste oder Zugvögel. Im Winter sammeln sich hier Hunderte von Enten, Blässhühnern, Kiebitzen, die dazu beigetragen haben, dass der See das wichtigste Feuchtgebiet im Innern von Katalonien wurde.
Der See verfügt über zwei Informationspunkte in den Ankunftsbereichen. Von hier gehen die Naturstrecken aus, die mit Aussichtspunkten, Beobachtungspunkten und Erläuterungstafeln für die Umwelt ausgestattet sind. Insgesamt handelt es sich um einen Naturraum von großem ökologischem Interesse, in dem angenehme Ausflüge zu Fuß und mit dem Fahrrad möglich sind. |