Die insgesamt 16 archäologischen Fundstätten in der Provinz Lleida wurden von der UNESCO
als Bewahrungsorte der Felsenzeichnungen von unschätzbarem Wert anerkannt. Handelt sich hier doch um Beweise
künstlerischen Ausdrucks des Menschen in der sehr einfachen Zivilisation am Mittelmeer als Keimzelle späterer
plastischer Darstellungen.
Die Auszeichnung erhielten verschiedene Fundorte im Westen von Katalonien wie
La Roca dels Moros del Cogul, mit einer der am besten erhaltenen Zeichnungen, die beispielhaft für die Kunst ist, die sich in dieser Gegend in der Altsteinzeit entwickelte. Dazu gehören auch die
Cova de Cogulló
in Violanova de Meià, die Höhle von Vilasos, in Os de Balaguer
sowie die im Vall de la Coma und die
Balma dels Punts, beide in Albi. Als einzigartig gelten auch die Zeichungen von
El Roc del Rumbau de Peramola oder
Abric de la Granja d’Escarp, die bei Minenarbeiten gefunden wurden. Ebenfalls dazuzuählen sind
l'Abric de la Vall d'Ingla, in Bellver de Cerdanya;
les Roques Guàrdies, in les Borges Blanques;
les Aparets, in Alòs
de Balaguer, die Cova d'Antona, in Artesa de Segre, sowie
la Balma del Pantà und die
Cova del Tabac, in Camarasa;
la Balma de les Ovelles, in Tremp und die
Felsenzeichnungen von Alfés.
Diese Fundorte sind das erste Kulturerbe von Weltrang der Landkreise von Lleida. |