Die Schlucht von Mont-Rebei


Das Naturgebiet der Schlucht Mont-Rebei (El Pallars Jussà - La Noguera - Spanien) hat eine Ausdehnung von 600 Hektar. Es wurde 1999 von der Stiftung Fundació Catalunya-La Pedrera (Für den Zeitraum Territory und Landschaft Foundation) erworben mit dem Ziel der Erhlatung der natürlichen und landschaftlichen Werte. Es gehört größtenteils zum Plan für Zonen mit besonderem Naturinteresse (PEIN) und grenzt an das Naturteilreservat der Schlucht Mont-Rebei. Diese wurde am14. April 2005 zum Schutzgebiet für Wildtiere erklärt.

Die Schlucht von Mont-Rebei, die der Noguera Ribagorçana durch den Gebirgsrücken des Montsec gegraben hat, teilt den Montsec d´Ares vom Montsec de l´Estall und ist die einzige mehr oder weniger unberührte große Schlucht in Katalonien (Spanien), die nicht von einer Landstraße, Bahntrasse oder Hochspannungsleitung durchkreuzt wird. Es führt nur eine teilweise aus den Felsen gegrabene Hängebrücke hindurch, von der aus dieser großartige Ort auf eine ganz besondere Weise genossen werden kann. Die Wände der Schlucht fallen bis zu 500 m senkrecht ab und an einigen Stellen beträgt die Breite nur 20 Meter.

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Vegetation
Die Verbreitung der Pflanzen in der Schlucht ist von der Höhenverteilung und der Ausrichtung geprägt. Zwei Zonen treffen hier aufeinander: der südliche Teil ist von mediterraner Vegetation beherrscht wie Steineiche, Heideland, Gestrüpp und auch trockene Flächen. Im Norden mit seinem kaltem Klima überwiegen andere Pflanzen wie kleinblättrige Eichenarten.

Die merkwürdige Petrocoptis monsticcina und viele andere: Königskrone (Saxifraga longifolia), Bärenohr (Ramonda myconi), Igelpolster (Erinacea anthyllis), Buche (Fagus sylvatica), Küsteneiche (Q. Ilex ssp.ilex) die Steineiche (Q. Ilex ssp. Rotundifolia), Bärentraube (arctostaphylos uva-ursi), französischer Ahorn (acer monspesulanum), der Feldahorn (acer campestris), Felsenbirne (Amelanychis ovalis), Weißdorn (Crataegus monogyna), Binsenlilie (Aphyllantes monspeliensis), Winter-Linde (Tilia cordata) usw..

Tierwelt
Unter den Amphibien und Reptilien sind folgende Arten sehr interessant: der Pyrenäen-Gebirgsmolch (Euproctus asper), die Stülpnasenotter (Vispera latasti) und die Aspisviper (Vispera aspis).

Unter den Vögels herrschen zahlreiche große Raubvogelarten an den Felswänden vor: Bartgeier Trencalòs (Gypaetus barbatus), Schmutzgeier (Neophorn pernopterus), Gänsegeier (Gyps fulvus), Steinadler (Aquilachrysaetos), Wanderfalke (Falco peregrinus) sowie Alpendohle und Alpenkrähe (Pyrrhocorax graculus-P. Pyrrhocorax) und Mauerläufer (Trichodroma muraria). Unter den interessanten Säugetieren befinden sich Fischotter (Lutra lutra), Wildkatze (Felis silvestris), Marder (Martes martes), Reh (Capreolus capreolus), Maulwurf (Talpa europaea) und viele Fledermausarten.

Wanderwege
Route 1. Schlucht von Mont-Rebei. Dies ist der klassische Weg in die Schlucht Mont-Rebei (GR-1). Um die 4 Kilometer zurückzulegen sind vier Stunden erforderlich (zwei für den Hinweg und zwei für den Rückweg). Ideal um sich dort den ganzen Tag aufzuhalten. Der Weg führt über einen sanften Bergabhang und bis in die Schlucht hinein. Hinter der Schlucht kann er verlängert werden durch einen kontinuierlichen Aufstieg mittlerer Steigung bis nach Mas Carlets. Vorsicht auf diesem Abschnitt der Schlucht. Er ist für Personen die nicht an Höhen gewohnt sind oder denen leicht schwindelig wird nicht zu empfehlen. Es kann mit dem Auto hochgefahren werden aber nur bis zur Masieta (Parkplätze). Nun bestehen zwei Möglichkeiten: Rückweg auf der gleichen Strecke in ca. zwei Stunden oder Weitergehen bis zur Mare de Déu de la Pertusa i Corça. Das wären dann zwei Stunden und 30 Minuten zusätzlich.

Route 2. Queixigar und Aussichtspunkt Altamiris. Die Strecke ist 2 km lang. Hin- und Rückweg dauern drei Stunden und können gut an einem halben Tag zurückgelegt werden. Der Weg führt aufwärts von 500 m bis auf 900 m Höhe. Wir nehmen einen Weg der vom Parkplatz nach Süden geht zur Metallhängebrücke, gehen ca. 50 m weiter und steigen in strengem Marsch bis zu einer Bergeterrasse (Altamiris) nach oben. Von dort haben wir einen guten Blick auf den Eingang zur Schlucht. Von hier aus gehen wir weiter in Richtung Osten, überqueren die Obaga Gran bis zum Anschluss an den nächsten Weg.

Route 3. Rundweg l’Obaga Gran i dels carboners. Die Strecke ist 2,5 km lang und hat eine Dauer von 3 Stunden. Wir gehen den Weg vom Parkplatz in die Richtung Tarteres. Nach der ersten Schlucht nehmen wir den aufsteigenden Weg zu einem Hügel mit Runden. Von hier geht es nach Osten auf dem Weg der Kohlenhändler (carboners) weiter, der uns in die Schlucht von Maçana führt. Ab einem Felsvorsprung mit einem guten Ausblick auf die ganze Nordseite geht der Weg nach unten zuerst durch die Schlucht von Maçana und danach durch eine zweite, wo sie an den Rundweg 2 anschließt.

Route 4. Rundweg Alsamora nach Altimiris über die Obaga Gran (in Vorbereitung). Ungefähr sechs Stunden. Ideal für ganztägige Wanderungen. Der Weg führt mit unterschiedlicher mittlerer und starker Neigung abwärts. Der Weg beginnt im Dorf am Ende des 2. Rundwegs auf Höhe der alten Äcker von Queixigar und Altimiris. Wir empfehlen den Abstieg über Altimiris (Route 2).

Empfehlungen für den Besuch
Die Zufahrt mit dem Auto erfolgt am leichtesten über die Brücke von Montanyana. Weg überquert die Schlucht ist aufgrund seiner großartigen Schönheit obligatorisch. Im Gebiet der Schluchten wird empfohlen, sich an die bezeichneten Wegen zu halten.

 Vom höchsten Punkt des Montsec haben wir einen wunderschönen Rundblick auf die Pyrenäen, einen Teil von Ribagorça und die Senke von Lleida. Wer den Weg nicht zu Fuss zurücklegen möchte, kann über die Piste zum Pass von Ares (zwischen Àger und Sant Esteve de la Sarga) kommen.br /> Von der natürlichen Aussichtsplattform haben wir einen guten Rundblick über das gesamte Schutzgebiet. Er zeigt uns die Kurve der Piste über den Noguera Ribagorçana, die nach Alsamora führt, bevor wir nach Masieta kommen. Hier können wir die Stromschnellen kurz vor der Schlucht sehen.

Bergsteiger
Bergsteiger sollten daran denken, dass sie die Bergwände von Mont-Rebei mit Geiern und anderen dort lebenden Vogelarten teilen. Da sie in der Zeit von Dezember bis Juni brüten, kann in diesen Monaten nicht an den Bergwänden geklettert werden. Für die Eröffnung neuer Wege und weitere Informationen ist mit der Stiftung unter info@congostdemontrebei.cat oder mit dem Tierschutzdienst der Umweltschutzabteilung unter 93 567 42 00 Kontakt aufzunehmen.



Siehe die Routen und Wegpunkte Raum

http://www.mygooltracking.com/public/CCrebei/



Information zur Verfügung gestellt von der:
 


http://www.fundaciocatalunya-lapedrera.com/ca/content/espai-natura-congost-de-mont-rebei







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